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Mein „Deutschland-Bild“ – Chinesische Studierende der FH halten ihre Impressionen von Deutschland in Fotos fest
Überfüllte Straßenkreuzungen, Karaokebars, breite Magistralen und glitzernde Skylines mögen Eindrücke sein, welche deutsche Studenten nach einem China-Aufenthalt als charakteristisch chinesisch mit nach Hause nehmen.
Doch wie ist es um das typische Bild von Deutschland bei den chinesischen Gast-Studenten bestellt? Diese Frage stellte sich das International Office der FH Osnabrück im Rahmen der China-Wochen und zeichnete nun die besten Impressionen der chinesischen Gäste aus. „Wichtig war uns, dass die Fotos die persönliche Wahrnehmung Deutschlands dokumentieren und aufzeigen, dass Sie sich mit ihren Motiven auseinander gesetzt haben“, betont Gunhild Grünanger, Leiterin des International Office. „Es ist immer wieder interessant zu sehen, was ihnen als vertraut oder was als ungewohnt aufgefallen ist, was sie fasziniert oder was sie eher befremdet hat“, so Grünanger weiter.
Vier Wochen hatten die 30 Teilnehmer Zeit, entsprechende Impressionen zu sammeln, die für sie als typisch deutsch galten. Dabei spielte es keine Rolle, wann Ihnen die Motive aufgefallen sind, ob gleich nach ihrer Ankunft in Deutschland oder erst im Laufe Ihres Studienaufenthaltes. Zur Überraschung der Jury kamen nur relativ wenige stereotype Klassiker wie Schlösser und Burgen, Trachten oder der Deutsche Schäferhund zum Vorschein. Vielmehr richtete sich der Blick auf den deutschen Alltag und Festivitäten.
Der 22-jährige Tian Mu, welcher den ersten Preis erhielt und als Gaststudent vom Shanghai Institute for Foreign Trade International Business and Management an der FH studiert, hat den abendlich beleuchteten Osnabrücker Weihnachtsmarkt festgehalten. „Der Osnabrücker Weihnachtsmarkt ist für mich eine typische Impression aus Deutschland. Die weihnachtliche Ansicht auf die historische Altstadt mit dem Geruch von Glühwein und Mandeln ist für mich wunderbar deutsch“, so Tian Mu.
Weitere Impressionen zeigen zum Beispiel einen Hip-Hop-Wettbewerb vor dem Brandenburger Tor und die Berliner Ampelmännchen in Großaufnahme. Die 23-jährige Wu Di von der Hefei University sieht in den lustigen Männchen ein Symbol für Deutschland: „Die Fußgängerampel mit den ehemals ostdeutschen Ampelmännchen ist heute das Symbol für Berlin und sogar vom ganzen Land. Sie bringen mir eine lustige und kreative Vorstellung von Deutschland und zeigen, dass die Deutschen auch sehr ideenreich und lustig sind, nicht immer nur seriös.“
Die besten drei Fotos wurden mit Reisegutscheinen der Deutschen Bahn ausgezeichnet.
Ein durchaus geeignetes Präsent, um das Deutschlandbild der Gast-Studenten zu komplettieren.
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